04.08.14
Wenn der Rücken streikt - Das Geschäft mit den Wirbelsäulen-Operationen

 

Es sind alarmierende Zahlen, die eine Studie der AOK und der Orthopädischen Fachgesellschaft DGOOC hervorgebracht haben: Seit 2005 hat sich die Zahl der Rückenoperationen in Deutschland verdoppelt. Dabei sind sich die meisten Experten einig, dass schmerzende Rücken oft vielmehr mit Stress, Muskelverspannungen oder chronischen Fehlhaltungen zu tun haben als mit defekten Wirbeln oder Bandscheiben. Krankengymnastik oder Entspannungsverfahren, also konservative Behandlungen, lassen die Schmerzen in den meisten Fällen von alleine wieder abklingen. 80 Prozent derjenigen, die eine Operation vorgeschlagen bekommen und die sich dann noch eine zweite Meinung einholen, entschließen sich schließlich gegen einen Eingriff. Was treibt die Zahl der Rücken-OPs dennoch nach oben? PLANETOPIA zeigt, warum man eine OP-Diagnose am Rücken nicht als Allheilmittel betrachten sollte.