26.08.13
Invasion der Riesenräder - Wie dicht rücken sie an die Vorgärten?

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Der Aufbau von Windparks vor der deutschen Küste verläuft zäh. Dabei war die Marschroute der Energiewende klar: gewaltige Windparks in Nord- und Ostsee, die bis 2050 den Großteil des deutschen Strombedarfs decken sollen, sollten die Kernenergie ersetzen. Das Kalkül? Vor der Küste gibt es den stärksten Wind, und Rotortürme fernab jeder Siedlung stören keine Anwohner. Doch so einfach geht die Rechnung nicht auf: die Windparks im Wasser werden teurer als erwartet und schon heute reichen die Hochspannungsleitungen nicht aus, um Windstrom von der Küste zu den Industriezentren im Süden zu transportieren. Dafür herrscht an Land Aufbruchstimmung - Tausende neuer, riesiger Strommühlen, die immer höher gebaut werden, sind geplant. Denn neue Studien zeigen: Windenergie an Land hat weit mehr Potential als bislang vermutet.

Die Frage ist nur - wie dicht rücken uns die Räder an die Vorgärten? Planetopia stellt die neuen Riesenräder vor und erklärt, warum der Wind in Höhen um 150 Meter am einträglichsten ist. Außerdem zeigen wir, warum sich viele Kommunen fast schon Wettrennen liefern, um möglichst schnell ins Windgeschäft einzusteigen.