23.08.14
Archäologie des Schlachtfelds – Auf den Spuren des Krieges

 

Im November 1632 spielt sich in Lützen (Sachsen-Anhalt) eine der grausamsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges ab: 36.000 Soldaten kämpfen brutal und unerbittlich. Auf der einen Seite katholische kaiserliche Truppen unter Wallenstein, auf der anderen protestantische Schwedentruppen unter König Gustav Adolf II. In nur sechs Stunden des Gemetzels sterben tausende von Soldaten – auch der schwedische König. Von den vielen anderen Opfern, die weder Rang noch Namen haben, erzählt ein Massengrab, das Schlachtfeldarchäologen gefunden haben – ein Sensationsfund! Denn den Experten gelingt es nun Schritt für Schritt, vielen noch ungeklärten Geheimnissen der Schlacht bei Lützen auf die Spur zu kommen. PLANETOPIA zeigt, wie mit Hilfe der Wissenschaft Kriege aus vergangenen Zeiten rekonstruiert werden.