Im Kampf um das Neugeschäft haben private Krankenkassenversicherungen (PKV) in den vergangenen Jahren zunehmend verlockende Billigtarife gestrickt. Mit Reklamebotschaften wie „Schon für 89 Euro im Monat privat krankenversichert!“ konnten die Vertreter ganz gut punkten. Und viele Kunden bemerkten in ihrer Schnäppchenlaune zunächst nicht, dass die Tarife zum Teil mit Leistungseinschränkungen verbunden waren. Die Beiträge sind so knapp kalkuliert, dass die Steigerungsraten in späteren Jahren deutlich höher ausfallen als bei den teureren Volltarifen desselben Versicherers.
Mittlerweile haben viele Unternehmen begonnen, diese Tarifpolitik zu korrigieren. Doch für die ernüchterten Kunden kommt die Einsicht zu spät. Viele realisieren erst jetzt, dass sie aus ihren Verträgen so einfach nicht herauskommen. Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist an strenge Voraussetzungen gebunden, mit dem 55. Lebensjahr sogar so gut wie ausgeschlossen. Dennoch gibt es Wege, die Beitragslast zu senken.
PLANETOPIA zeigt, was man tun kann und worauf man bei der Krankenkassensuche achten sollte.
Internettipp:
Bund der Versicherten

