12.09.11
Tückisch und tödlich - Wie man Blutvergiftungen rechtzeitig erkennt

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Möglicherweise war eine Blutvergiftung schuld am Tod der drei Frühchen in einer Siegener Kinderklinik. Eine wenig bekannte, aber weit verbreitete Krankheit. Sepsis, im Volksmund Blutvergiftung, ist mit 60.000 Todesfällen pro Jahr die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Im Vergleich dazu sterben hierzulande gerade einmal 4.000 Menschen jährlich bei Verkehrsunfällen.

Auch Volker Hägele hätte sie fast das Leben gekostet. Nachdem er Sport getrieben hat, bekommt er abends plötzlich Fieber und Schüttelfrost. Am nächsten Morgen hat er dunkle bläuliche Flecken an den Armen und im Gesicht. Der Notarzt bringt ihn ins Krankenhaus, dort baut er weiter rapide ab. Leber, Lunge und Nieren versagen ihren Dienst. Am nächsten Tag diagnostizieren die Ärzte eine Sepsis, nur knapp entgeht Hägele dem Tod. Nicht retten konnten die Ärzte dagegen Michaela Hoffmann. Sie starb mit 24 Jahren an den Folgen einer Blutvergiftung.

PLANETOPIA berichtet über eine heimtückische Krankheit, die immer noch von manchen Ärzten nicht erkannt wird und daher oft tödlich endet.