21.03.11
Kaffeefahrt nach Tschernobyl - Was treibt Touristen in die Todeszone?

Array

 

Die Katastrophe in Japan ruft die Bilder des Super-GAUs von Tschernobyl vor 25 Jahren wieder ins Gedächtnis. Die Strahlung in der sogenannten "Todeszone", 30 Kilometer rund um den Reaktor, ist immer noch so stark, dass Menschen dort nicht leben können. Lediglich ein begrenzter Kurztrip dorthin ist ungefährlich. Das hat findige Geschäftsleute auf den Plan gerufen. Seit einiger Zeit bieten kleine ukrainische Reiseagenturen Ausflüge nach Tschernobyl an.

PLANETOPIA-Reporter Sven Markmann hat sich mit seinem Kameramann auf nach Kiew gemacht. Dort trifft er Reiseleiter Yuri Tatarchuk. Der Ukrainer organisiert die Trips zu dem zerstörten Kernreaktor und in die verlassene Todeszone. Die rund fünfstündige Reise endet mit einem Besuch der Geisterstadt Pripyat und einer Führung durch das leer stehende Kulturzentrum, die Schule, das Schwimmbad und einige Häuser.